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Nicolas Bertucci Tangolehrer

Nicolás Bertucci

Tango Milonguero Lehrer & Tänzer | Tango DJ (traditional)

„Tango beginnt nicht mit einem Schritt, sondern mit einer Umarmung.“

Für mich war Tango schon lange Teil meines Lebens, bevor ich selbst zu tanzen begann.

Ich bin in Buenos Aires geboren und aufgewachsen. Mein Vater hörte leidenschaftlich gerne Tangos, meine Mutter sang sie zu Hause. Die Musik gehörte ganz selbstverständlich zum Alltag – doch selbst getanzt habe ich zunächst nie.

Erst viele Jahre später, während meiner Zeit in den Niederlanden, änderte sich alles. Nach einem Abend in einer Bar entdeckte ich zufällig einen Raum, in dem Menschen eng umarmt Tango tanzten. Diese Atmosphäre berührte mich tief. Noch am selben Abend begann eine Reise, die bis heute andauert.

Während ich den Tango als Tänzer entdeckte, begann ich auch als DJ traditionelle Tangomusik aufzulegen – zunächst mit Kassetten, später mit CDs und schließlich digital. Dank meiner argentinischen Herkunft, der Sprache und meiner lebenslangen Vertrautheit mit der Musik entwickelte ich früh ein besonderes Gespür für die Orchester, ihre Stimmungen und die Gestaltung einer traditionellen Milonga.

Seit 1999 lebe und unterrichte ich in Österreich. Im selben Jahr gründete ich mit El Firulete die erste traditionelle Milonga Wiens mit Tandas und Cortinas, die über mehr als zwei Jahrzehnte zu einem Treffpunkt für Tänzerinnen und Tänzer aus Österreich und der ganzen Welt wurde.

Ich hatte das große Glück, von bedeutenden Milongueros wie Gavito, Cacho Dante, Eduardo Arquimbau, „El Gallego“ Manolo und Luis Grondona zu lernen. Einen besonderen Einfluss auf meine Musikalität hatte außerdem Gustavo Chidichimo.

Heute lebe ich in der Steiermark und unterrichte Tango Argentino in Kursen, Privatstunden, Workshops und Hotelprogrammen.

Abrazo · Música · Simplicidad · Conexión

Diese vier Worte beschreiben bis heute meine Philosophie.

Ich unterrichte den sozialen Tango Argentino, wie er in den Milongas von Buenos Aires gelebt wird – als Begegnung zweier Menschen, getragen von Musik, gegenseitigem Zuhören und gemeinsamer Bewegung.

Es geht mir nicht darum, möglichst viele Figuren zu vermitteln. Viel wichtiger ist mir, Menschen dabei zu begleiten, ihren eigenen Tango zu entdecken und die Freude am gemeinsamen Tanzen zu erleben.

Denn für mich ist Tango nicht in erster Linie eine Technik.

Er ist eine Kultur der Begegnung.

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